Eilenburger Brauereien

 veröffentlicht am 09. Juli und 31.August 2010

Welche Eilenburger Brauerei ? Gibt’s doch gar keine, oder ?

Die Geschichte des Eilenburger Biers ist schon sehr alt. Als ab 1402 die Markgrafen zu Meißen der Stadt Eilenburg bedeutende Privilegien verliehen förderte dies auch die wirtschaftlichen Positionen der bürgerlichen Schichten. Vor allem das Braugewerbe blühte auf, es gab in der Stadt bis zu 350 Bürgerhäuser mit Brauberechtigungen. Sogar Martin Luther hielt sich gern und oft in der von ihm als "gesegnete Schmalzgrube" bezeichneten wohlhabenden Stadt auf. Ab 1815 gehörte Eilenburg zu Preußen und es setzt sich allmählich die Gewerbefreiheit durch. Zu dieser Zeit existierten in der Stadt ca. 16 bis 24 Brauereien und Gasthausbrauerein. Um 1900 gab es noch vier Brauereien.

Von den ehemaligen Bauten ist heute nicht mehr viel übrig geblieben und es erinnert teilweise nichts mehr an die Herkunft der noch vorhandenen Gebäude. Drei der ehemaligen „Brauereigebäude“ wurden im Jahre 2000 vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen als Denkmale erkannt. Zwei beinhaltet dieser Cache.

Mit diesem Cache möchte ich an das ehemals blühende Braugewerbe in Eilenburg erinnern.

Es handelt sich um eine kleine Serie, bestehend aus einem Mysteriecache, einem kleinem Multi und einem Bonus.

 

Zweiradwanne

 veröffentlicht am 23.03.2011

1936 eröffnete die Firma "Probellerwerke Gustv Schwarz" in Eilenburg eine Filiale. Das aus einer Berliner Möbelbaufirma hervorgegangene Unternehmen began nach dem ersten Weltkrieg mit der Herstellung von Propellern. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen dem Reichsluftfahrt-Ministeriun unterstellt. In den letzten Kiegsmonaten zählte das Unternehmen mehr als 3000 Beschäftige, wovon etwa 1400 in Eilenburg tätig waren. Bei einem Luftangriff am 21.Mai 1944 wurde das Werk stark beschädigt. Bei dem Angriff kamen 8 Personen ums Leben, 15 wurden schwer verletzt und 25 Personen leichtverletzt. Im Juni 1945 bekann man mit der Demontage des Rüstungsbetriebes. Nagelneue Hallen wurden gesprengt und die Maschinen abtransportiert. Vom Werk ist nicht mehr viel geblieben, einige Gebäude stehen noch. Wie die ehemalige Kantiene (später als Kino genutzt, heute sind dort mehrere kleine Firmen ansässig) und das ehemalige Verwaltungsgebäude (heute Kindergarten Löwenzahn).

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Mulderadweg - Park Canitz

 veröffentlicht am 15.08.2011
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Der Park Canitz liegt am Mulderadweg zwischen Wurzen und Eilenburg, auf einer Gesamtfläche von ca.4 ha können verschiedene Themen- und Naturgärten, ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude, Nachbildungen von Unterkünften der Slawen und Germanen, ein Langhaus aus der Jungsteinzeit sowie die dazugehörigen Feldwirtschaften besichtigt werden. Es gibt auch ein Garten für Kinder. Weiteres könnt ihr hier nachlesen.

Das Kamel

 veröffentlicht am 29.05.2012

Es handelt sich hierbei um eine ehemalige Eisenbahnbrücke mit Kamelbuckel die im Volksmund den Namen „Kamelbrücke“ oder kurz „Kamel“ trägt.
Die Brücke wurde 1894 errichtet und war der Ersatz für den bis dato an dieser Stelle vorhandenen niveaugleichen Überweg zur Groitzscher Aue und zum Bürgergarten. Die Kamelbrücke war zwar eine der wenigen Brücken, welche in den Kämpfen um Eilenburg im April 1945 unbeschädigt geblieben war, aber bereits nach 80 Jahren, im Jahre 1974 erfolgte der Abriss infolge größerer Schäden an der Brücke und im Zuge der Elektrifizierung der Bahnlinie Halle - Leipzig – Cottbus.

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1973 wurde die Schaffung einer Unterführung im Bereich der Eisenbahnbrücke über den Mühlgraben beschlossen, welche bereits 1974 fertig gestellt wurde.
Mit dem Neubau der B87 hat die südliche Straßenanbindung endgültig ihr Funktion verloren und das Bauwerk gerät weiter in Vergessenheit.

 

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