Kennst Du Eilenburg

Wer Aufmerksam in Eilenburg unterwegs ist kann die gesuchten Orte sicher recht leicht finden. Alle Anderen haben es da nicht ganz so einfach, den die abgebildeten Objekte befinden sich ab vom Zentrum der Stadt an etwas versteckten Orten, an denen man als Tourist nicht unbedingt vorbei kommt. Die Finals liegen in unmittelbarer Nähe von Kulturdenkmalen der Gemeinde Eilenburg die im Amtsblatt 2001 veröffentlicht wurden.

Camera Historica

veröffentlicht 07.August 2009
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Mit diesem begebt Ihr Euch auf einen historischen Stadtrundgang durch Eilenburg. Im Jahre 2004 wurden, im Stadtkern, 11 so genannte Camera Historica aufgestellt. In diesen Gucksäulen erfährt man in Schrift und Bild etwas über die im Stadtraum verloren gegangenen Baudenkmale und deren Geschichte. Durch diese Camera Historica ist ein schöner Vergleich der jetzigen Stadtansicht mit historischen Aufnahmen möglich.

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Eilenburger Brauereien

 veröffentlicht am 09. Juli und 31.August 2010

Welche Eilenburger Brauerei ? Gibt’s doch gar keine, oder ?

Die Geschichte des Eilenburger Biers ist schon sehr alt. Als ab 1402 die Markgrafen zu Meißen der Stadt Eilenburg bedeutende Privilegien verliehen förderte dies auch die wirtschaftlichen Positionen der bürgerlichen Schichten. Vor allem das Braugewerbe blühte auf, es gab in der Stadt bis zu 350 Bürgerhäuser mit Brauberechtigungen. Sogar Martin Luther hielt sich gern und oft in der von ihm als "gesegnete Schmalzgrube" bezeichneten wohlhabenden Stadt auf. Ab 1815 gehörte Eilenburg zu Preußen und es setzt sich allmählich die Gewerbefreiheit durch. Zu dieser Zeit existierten in der Stadt ca. 16 bis 24 Brauereien und Gasthausbrauerein. Um 1900 gab es noch vier Brauereien.

Von den ehemaligen Bauten ist heute nicht mehr viel übrig geblieben und es erinnert teilweise nichts mehr an die Herkunft der noch vorhandenen Gebäude. Drei der ehemaligen „Brauereigebäude“ wurden im Jahre 2000 vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen als Denkmale erkannt. Zwei beinhaltet dieser Cache.

Mit diesem Cache möchte ich an das ehemals blühende Braugewerbe in Eilenburg erinnern.

Es handelt sich um eine kleine Serie, bestehend aus einem Mysteriecache, einem kleinem Multi und einem Bonus.

 

Holzberg

 veröffentlicht 06. Dez. 2009

Der Holzberg in Böhlitz als ehemaliger Steinbruch (bis 1995 Schotterwerk), ist vor allem als Klettergebiet bekannt, dass. durch den Verein der Kletter-und Naturfreunde Mittelsachsen genutzt wird. Hier gibt es aber auch eine kleine Aussichtsplattform von wo aus man eine schöne Aussicht auf das Urstromtal Mulde, die Städte Eilenburg und Wurzen Sowie bei guter Sicht auch Leipzig hat.
Dieser kleine Multi soll Euch diese Aussicht und den ehemaligen Steinbruch etwas näher bringen. Es muss nicht geklettert werden. Der Weg ist aber für Kinderwagen ungeeignet. Auch sollte man die Kleinen auf Grund des Steinbruchs nähen nicht allein durch den Wald laufen lassen. Der Steinbruch selbst ist ca. 50 Meter vom Weg des Multis entfernt.

Zweiradwanne

 veröffentlicht am 23.03.2011

1936 eröffnete die Firma "Probellerwerke Gustv Schwarz" in Eilenburg eine Filiale. Das aus einer Berliner Möbelbaufirma hervorgegangene Unternehmen began nach dem ersten Weltkrieg mit der Herstellung von Propellern. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen dem Reichsluftfahrt-Ministeriun unterstellt. In den letzten Kiegsmonaten zählte das Unternehmen mehr als 3000 Beschäftige, wovon etwa 1400 in Eilenburg tätig waren. Bei einem Luftangriff am 21.Mai 1944 wurde das Werk stark beschädigt. Bei dem Angriff kamen 8 Personen ums Leben, 15 wurden schwer verletzt und 25 Personen leichtverletzt. Im Juni 1945 bekann man mit der Demontage des Rüstungsbetriebes. Nagelneue Hallen wurden gesprengt und die Maschinen abtransportiert. Vom Werk ist nicht mehr viel geblieben, einige Gebäude stehen noch. Wie die ehemalige Kantiene (später als Kino genutzt, heute sind dort mehrere kleine Firmen ansässig) und das ehemalige Verwaltungsgebäude (heute Kindergarten Löwenzahn).

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