New Zealand

Reisevorbereit

Zur Planung der Route habe ich mir erst einmal eine PocketQuery mit den ältesten Caches der Inseln aus den Jahren 2000 - 2002 erstellt. Wobei der Hauptaugenmerk auf Monate gelegt wurde die in der Statistik noch fehlten. Unter Beachtung dieser Caches und einiger Touristischer Ziele die wir uns unbedingt ansehen wollten wurde eine ungefähre Strecke zusammen gestellt. Da alles unter 3 Wochen Stress bedeutete, haben wir uns auf eine Zeit von 6 Wochen festgelegt. Ende Januar sollte dabei eine gute Zeit sein. In NZ sind dann die Sommerferien vorbei und wir konnten so Urlaubstage aus zwei Jahren zusammenhängend nehmen. Wettermäßig wollten wir auf der kälteren Südinsel starten und dann in Richtung Norden fahren. Mit Quantas fanden wir auch gute und nicht zu teuere Verbindungen nach Cristchurch und zurück dann von Auckland aus. Das Wohnmobil buchten wir bei die nicht so großen Autovermietung "Wendekreisen" die auch in den beiden genannten Orten Niederlassungen hatte. Vorteil war u.a. Beschreibungen und Mietbedingungen waren auf der Internetseite auch in deutsch vorhanden. Das Fahrzeug und die Ausstattung waren in Ordnung und es gab keine Probleme.

  1. Tag (24.01.2018 ­- Christchurch)

Nach 26:30 h landen wir pünktlich um 05.00 Uhr am Morgen in Christchurch. Mit dem Taxi geht es ins Zentrum dort treffen wir gegen 06.30 am Hotel „Quest Christchurch Serviced Apartments“ ein. Hier ist erst einmal warten angesagt, da die Rezeption erst ab 07.00 erscheint besetzt ist und wir letztlich erst ab 10.00Uhr auf unser Zimmer können.

Es folgen erst einmal Frühstück in der New Regent Street, ein kurzer Stadtrundgang und der erste Cache in NZ „GCA094 - 911 Fire Fighters Memorial“. Ein Virtual an der Hauptfeuerwache mit einem Denkmal das allen am 09.11. gefallenen Feuerwehrleuten gewidmet ist.

Am Nachmittag geht es mit dem Bus zur Christchurch Gondola und mit dieser dann auf den Gipfel des Mount Cavendish. Hier Kaffeepause, super Aussicht und zwei Tradis „On Top of the Hills (Canterbury)“ und „Christchurch Gondola (Canterbury)“.

  1. Tag (25.01.2018 - Christchurch) ca. 24°

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Besichtigung des Botanischen Gartens mit Führung (Kombi-Ticket dazu gehörte auch die Seilbahnfahrt vom Vortag). Der Garten ist sehr schön, er hat aus gut gefallen und als keine Zugabe gibt es die gut zu lösenden Multis „Ring the Bell for Peace (Canterbury)“ und „Right Time for Roses (Canterbury)“. Der „GC9A44 - Triangulation (Canterbury)“ liegt ziemlich außerhalb ist aber mit dem Linienbus erreichbar. Den Weg dorthin und das Umfeld ist nichts Besonderes, aber sein Alter zieht.

  1. Tag (26.01.2018 - Christchurch/Timaru)

Frühstück in der Nähe des Christchurch Cadedral und noch eine Runde durch die Innenstadt und zum Abschluss noch zwei Tradis. Danach holen wir noch unser Gepäck aus dem Hotel und es geht mit dem Linienbus zur Autovermietung. Die Übergabe läuft recht gut, denn es war gerade ein Deutscher Freund des Geschäftsinhabers auf dem Platz der uns einiges übersetzt. Gegen 14.00 Uhr starten wir Richtung Süden, nachdem wir uns im nahe gelegenen Supermarkt schon mal mit den ersten Lebensmitteln eingedeckt haben.

Nach 80 km machen wir den ersten Stopp. Der Wärmetauscher im Wohnmobil funktioniert schon mal super. Das Wasser aus dem Wasserhahn ist heiß genug für den ersten Kaffee. Es geht weiter bis nach Timaru wo wir gegen 19.45 Uhr eintreffen. Der erste Stellplatz ist uns nicht ganz geheuer, mitten auf einer Parkwiese und auch keine anderen Wohnmobile zu sehen. Wir fahren noch etwas weiter und finden dann doch noch den richtigen Stellplatz in der Nähe des Hafens, aber der ist vollkommen voll. Einige Meter weiter ist noch ein Parkplatz unmittelbar am Strand. Dort stellen wir uns einfach mit dazu, sind auch keine Verbotsschilder zu sehen.

Fahrstrecke: 166 km
Unterkunft: Parkplatz am Strand / keine Kosten
Ausstattung: keine Duschen / Toiletten sehr einfach

 

  1. Tag (27.01.2018 – Timaru/Oamaru/Hampden) ca. 25 - 30°, sonnig

Steampunk HQGegen 8.00 Uhr sind wir zwar schon auf den Beinen, aber nach dem Frühstück geht es noch eine Runde am Strand lang um den ersten Cache des Tages zu suchen bevor dann 09.30 Uhr wir aufbrechen. Gegen 12.00 Uhr biegen wir in Oamaru vom Highway ab um Mittag zu machen. Dabei entdecke ich das Fragezeichen zu „For Reference Only (Oamaru)“. Die Aufgabe schien recht gut lösbar und die Bibliothek auch schnell gefunden. Wir standen fast daneben. Nach diesem schönen Cache ging es weiter Richtung Hafenviertel. Dabei stoßen wir auf das STEAMPUNK HQ. Das sah von draußen schon cool aus, so haben wir die 10 $ investiert und haben uns das ganze Museum angesehen. Danach noch Besichtigung der Harbourstreet in der sich unterschiedliche Künstler niedergelassen haben. Gegen 14.40 Uhr treffen wir schon im Hampden Camping Ground ein. Überraschung, der Pächter ist ein Deutscher. Wir bekommen den Tipp, dass ab 17.00 Uhr am Moeraki Leuchtturm die Gelbaugenpinguine beobachtet werden können. Da bis dahin noch etwas Zeit ist geht es erst einmal zu den Moeraki Boulders. Hier wird auch der Earthcache „The Moeraki Boulders (North Otago)“ absolviert.

Fahrstrecke: 123 km + 32 km
Unterkunft: Hampden Camping Ground / 34$ mit Stromanschluss
Ausstattung: Küche/Duschen/Toiletten alles i.O, Internet gegen Gebühr

 

  1. Tag (28.01.2018 – Hampden/Dunedin)

Vor dem Aufbruch suchen wir noch die Tradis am War Memorial und auf dem Friedhof. Wobei wir nur jenen am Friedhof finden. Unsere Route führt uns den Highway 1 weiter bis Palerson und dort den Highway 85 in westliche Richtung. Vorbei an den größten Goldminen Neuseelands bei Macraes „GC2XZT1 - Just Gold Dust Now (East Otago)“ legen wir in Middlemarch eine kleine Kaffeepause aus. Sehr schönes Cafe im Garten einer älteren Dame unmittelbar an der Straße. Danach geht es zum Cache „GC153 - Cache Sutton Salt Lake (Middlemarch, Otago)“. Imposante Landschaft, bis zum Salzsee wandern wir aber nicht mehr. Es ist schon ziemlich spät und wir wollen noch bis nach Dunedin kommen. Sehenswert ist hier besonders der Victorianische Bahnhof. Hier gibt es einige sehr alte Geocache. Wir besuchen den Tradi „GCB2 - Cache Botanical Gardens (Dunedin, Otago)“ und den Virtual „GCB6C - Centennial Memorial (Dunedin, Otago)“

Fahrstrecke: 210 km
Unterkunft: Dunedin Hollyday Park / 80$ mit Stromanschluss für 2 Tage
Ausstattung: Küche/Duschen/Toiletten alles i.O
  1. Tag (29.01.2018 - Otago Peninsula) ca. 30°, sonnig

Wir unternehmen eine Runde über die Otago Halbinsel. Erst Besichtigung von Larnachs Castle (das einzige Schloss auf Neuseeland) und weiter bis Taiaroa Head. Das Royal Albatros Center besichtigen wir nur von außen, der Eintritt ist uns zu teuer. Wir sehen auch ganz kurz einen fliegenden Königsalbatros. Die nördliche Küstenstraße geht es zurück und wir legen in Harington Point einen Badestopp ein. Nur einige Kilometer weiter entscheiden wir uns kurzfristig doch noch für einen Bootstripp zur Albatros Kolonie. Eine gute Entscheidung, der Kapitän weiß genau wo wir welche Tiere zu sehen bekommen und die Kolonie mit nur noch einigen Jungvögeln ist vom Wasser besser zu sehen aus von den Wegen des Albatros Center.

Fahrstrecke: 64 km (Kerstin)

  1. Tag (30.01.2018 – Dunedin/Fortrose) ca. 28° , sonnig

Start ist um 09.30 Uhr Richtung Nugget Point. Die Nuggets sehen ein bisschen aus wie senkrecht im Wasser liegende Pancakes. Tradi „Nugget Point (Catlins. Otago)“ und EC „Nugget Point Stratigraphy (Otago)“ Nach diesem Abstecher folgen wir dem Highway 1 in südlicher Richtung. Immer wieder lesen wir etwas von Wasserfällen. Spontan biegen wir Richtung Purakaunui Falls ab. Eine kurze Wanderung führt dann zu dem mitten im Wald liegenden nicht sehr hohen aber breiten Wasserfall. Wir müssen von Dort zurück zum Highway, den dort liegt „GC1C8 - Table Hill (Owaka, Otago)“ aus dem Jahre 2001, den ich unbedingt finden möchte. Fast an der Straße, aber dennoch mitten im Bush. Ich schlage mich allein durch Dickicht. Einen Zugang gibt es nicht wirklich und die Suche war recht abenteuerlich und hat Spaß gemacht. Nach ca. 35 km verlassen wir den Highway und nehmen die Küstenstraße. Etliche Kilometer fahren wir über Grabbleroads und kurz von 20.00 Uhr treffen wir in Fortrose oder auch „Russeltown (Catlins) NZ“ ein. Am Strand gibt es Stellplätze für Campervans.

Fahrstrecke: 249 km
Unterkunft: Fortrose / PP am Strand / Kostenlos
Ausstattung: Duschen und Toiletten vorhanden, i.O.
  1. Tag (31.01.2018 – Fortrose/Tuatapere) ca. 30°, Nachmittag wolkig mit beginnenden Regen

Unsere Fahrt führt uns zunächst zum Bluff Hill/Motupohue. Vom höchsten Punkt am südlichsten Ende der Insel hat man eine sehr schöne Aussicht. „EC - Motupōhue (Southland)“ Wir machen eine Wanderung den Berg hinunter, da ich annahm so zum bekannten Südlichsten Punkt der Insel zu kommen. Es geht 45 Minuten bei ziemlich heißen Temperaturen bergab, zum Glück führen 2/3 der Strecke durch den Wald. Unten kommen wir zwar zu einem schönen Aussichtspunkt, do es ist nicht die gesuchte Stelle. Ein Blick auf die Karte zeigt, wir müssen ein ganzes Stück weiter nach Osten. Also erstmal bergauf zum Fahrzeug und dann mit diesem direkt bis zum „Lands End“. Hier essen wir auch zum ersten Mal in einem Restaurant zu Mittag. Das Essen war topp und von den Preisen waren wir positiv überrascht. Der Cache „Lands End (Stirling Point, Southland)“ darf natürlich nicht fehlen. Danach geht es weiter bis zur Monkey Island (GC112C - Virtueller Cache). Hier wollten wir eigentlich übernachten, aber ein ziemlicher Sturm kommt auf und dunkle Wolken ziehen sich zusammen. Der Stellplatz ist unmittelbar am Strand und der Sand zieht durch alle Ritzen. Wir fahren ins Landesinnere bis nach Tuatapere.

Fahrstrecke: 185 km
Unterkunft: Tuatapere Motels / Camper Stellplatz mit Powered Sides 38$
Ausstattung: Küche, Duschen und Toiletten in der Backpackerunterkunft können mit genutzt werden.
  1. Tag (01.02.2018 – Tuatapere/Te Anau) ca. 17°, Regen

Zuerst geht es zum Lake Hauroko, der Nieselregen wird immer stärker und als wir am See ankommen schüttet es und man hat kaum eine Sicht auf den See. Es geht 34 km den gleichen Weg zurück, etwa die Häfte ist nur eine Grabbleraod. Nach 5 km versperrt aber erst einmal ein umgekippter Baum die Straße. Zum Glück kann ich ihn zur Seite ziehen. Für den Virtual „GC1FCC - Clifden Bridge (Clifden, Southland)“ machen wir bei strömenden Regen an der Hängebrücke einen Stopp. Kerstin bleibt im Fahrzeug, ich mache ein paar Aufnahmen. In TeAnau suchen wir uns einen Campingplatz für die nächsten zwei Nächte.

 

Fahrstrecke: 172 km

Unterkunft: Fiordland Great Views Holiday Park (2 Tage, 96 $)

Ausstattung: sehr schöner Platz, Sanitär und Küche alles i.O.

 

  1. Tag (01.02.2018 – Milford Sound) leicht bewölkt bis sonnig, es wird wärmer

 

Heute ist 6.30 Uhr aufstehen angesagt und um 07.40 Uhr fahren wir dann los zum Milford Sound. Mit einigen kurzen Zwischenstopps kommen wir um 09.30 Uhr an. Die Parkplätze sind noch nicht so voll. Eine Stunde später beginnt die Fahrt durch den Sound mit Zwischenhalt am Unterwasser Observatorium. Danach geht es erst einmal bis zum Hollyford Track. Von dort geht es den Trail hinauf bis zum Lake Marian. Keine einsame Wanderung wie versprochen, es sind eine Unmenge Leute unterwegs und auch oben am See angekommen ist es ziemlich voll. Dennoch eine schöne Wanderung und wunderbare Landschaft. Heute wurden nur zwei EC besucht „Milford Sound“ und „The stunning Lake Marian“ der Cache an den Marian Falls war leider gerade deaktiviert.

 

Fahrstrecke: 234 km

 

  1. Tag (03.02.2018 – Te Anau/Fairlight) ca. 20° sonnig

 

Es wird ausgeschlafen und danach verbringen wir den Vormittag in Te Anau. Etwas bummeln und Geschäfte ansehen. Einen freien Platz für die Überfahrt zu den Glowworm Caves können wir erst 15.00 Uhr bekommen. Reichlich 2 Stunden später geht es weiter Richtung Nordwesten. In Garston machen wir einen kurzen Stopp für den recht lustigen Cache „Newmans Way (Southland)“ An einem alten verlassenen Bahnhof finden wir das erste Mal einen Stellplatz für uns ganz allein. Ein Lost Place in einem top Zustand, bei uns einfach undenkbar. Hier gibt es natürlich auch einen Cache „Kingston Flyer - Fairlight (Otago)“

 

Fahrstrecke: 126 km (Kerstin)

Unterkunft: Parkplatz / only vehicle with self contained / kostenlos

Ausstattung: nix vorhanden

 

  1. Tag (04.02.2018 – Fairlight/Albert Town) ca. 20° wechselhaft sonnig bis wolkig

 

Wir besuchen Queenstowns, ein Muss für viele Neuseelandreisende. Wir haben aber gerade keine Lust auf Stadt oder Schiffsrundfahrt auf dem Lake Wakatipu. Schiff hatten wir die letzten zwei Tage. So geht es nur mit der Skyline Queenstown Gondola auf 450 Meter um die Aussicht auf die Stadt und die Umgebung zu genießen und den Virtual „GC7BA71 - A Remarkable Picnic Spot.“ zu besuchen. Kerstin fährt noch mit dem Bob. Danach geht es weiter in Richtung Wanaka. Wir wählen den Gebirgspass über die Crown Range Road, mit 1077 m ist diese Straße der höchste versiegelte Straßenpass des Landes. „GCRG52 - Head Bling (Central Otago)“ Schon der Aufstieg über eine Vielzahl von Serpentinen war genial. In Cardrona legen wir eine kleine Pause ein. Hier gibt es markantes Hotel aus der Zeit des Goldrausches und weiter sehenswerte historisches Gebäude wie Stadthalle und Kirche „GC1GT9E - Cardrona (Otago)“. Am Hotel gibt es ein keines Goldgräbermuseum, was aber gerade geschlossen war.

 

Fahrstrecke: 140 km (Kerstin)

Unterkunft: Albert Town Campground / 20$ / DOC Briefumschlag

Ausstattung: Duschen und Toiletten sehr einfach

 

  1. Tag (05.02.2018 – Albert Town/Haast) ca. 20° erst sonnig, ab 17.00 Regen

 

Nach dem Aufstehen erst mal den Cache „GC4V3GN - Albert Town Pioneers (Central Otago)“ unmittelbar auf dem Campingplatz gesucht. Dann Frühstück in Wanaka, kleiner Spaziergang durch den Ort mit Cache und Besuch von Puzzeling World. In zwei Tagen soll gutes Wetter am Gletscher sein. Über die i-site buchen wir schon mal unseren Flug für Donnerstag. Nach dem Mittag geht es vorbei an schönen Bergseen in Richtung Westküste. Auf dem Haast Pass Highway sind Spuren des Regens der letzten Tage zu sehen.

 

Fahrstrecke: 147 km

Unterkunft: Haast Lodge Backpackers & Motor Park/ 43$/ mit Strom und Wifi

Ausstattung: Duschen/Toiletten/Küche alles i.O.

 

  1. Tag (06.02.2018 – Haast/Fox Glacier) ca. 22° sonnig

 

Als erstes geht es an den Haast Beach, der erste Kontakt mit der Tasmanischen See. Wir lassen Wellen und Wind auf uns einwirken. Nach einigen kurzen Stopps mit den Caches „Dune Lake“, „Knight's Point“ und „Cook the man some eggs!“ sowie einer ausgiebigen Mittagspause am Lake Paringa kommen wir gegen 17.00 Uhr in Fox Glacier an.

 

Fahrstrecke: 145 km (Kerstin)

Unterkunft: Fox Glacier Lodge/ 40$ mit Strom

Ausstattung: Duschen/Toiletten/Küche und Grills alles i.O.

 

  1. Tag (07.02.2018 – Fox Glacier/Harihari) ca. 22° sonnig

 

Heute Helikoper Rundflug über Fox Glacier und Franz Josef Glacier mit Zwischenlandung auf dem Gletscher. Nachmittag Wanderung um den Lake Matheson mit dem EC „Reflections of a Glacial nature (Lake Matheson)“. Weiterfahrt bis Harihari.

 

Fahrstrecke: 101 km

Unterkunft: Harihari Hotel/ 30$ mit Strom

Ausstattung: Duschen/Toiletten in der Backpackerunterkunft – sehr guter Zustand

 

  1. Tag (08.02.2018 – Harihari/Barrytown) ca. 15-20° sonnig

 

Abfahrt gegen 8.30. Erster Stopp in Ross einer alter Goldgräbersiedlung mit Museumsdorf. Alles frei zugänglich, man gibt freiwillig eine Spende zur Unterhaltung der Gebäude. Dazu gibt es den EC „GC23BVR - Gold (Westland)“ Weiter geht es bis an den Lake Mahinapua. Kerstin macht ein Mittagschläfchen in der Sonne und ich gehe auf Cachetour „Bellbird Walk (West Coast)“, „Bellbirds will sing to you here!“ und „X marks the spot“. Im Junction Honey Cafe gibt es leckeres Eis und wir kaufen Manuka Honig. In Greymounth machen wir einen kurzen Stadtbummel und kehren in eins der Kaffeeröstereien ein. Dann geht es noch bis an den Strand von Barrytown. Hier haben wir allein einen wunderbaren Sonnenuntergang am Meer. Kurz nach Sonnenuntergang taucht aber am Stellplatz noch ein zweites Fahrzeug auf.

 

Fahrstrecke: 146 km (Kerstin)

Unterkunft: Stellplatz am Strand/ only vehicle with self contained / kostenlos

Ausstattung: nix vorhanden

 

  1. Tag (09.02.2018 –Barrytown/Hope) ca. 15-20° sonnig

 

Das erste Ziel des heutigen Tages die Pancake Rocks. Wir sind ziemlich führ vor Ort, so war es noch nicht ganz so voll. Die Infos für „Punakaiki Pancakes Earthcache“ konnte gut ermittelt werden. Weiter geht es bis nach Westport, dort besuchen wir nur auf Empfehlung „Kathrin’s Taste of Europe Cafe“. Kathrin und ihr Mann stammen aus dem Mansfelder Land und betreiben den Imbiss schon einige Jahre. Nach einem netten Gespräch und gutem Essen geht es weiter. Ungeplant halten wir an der „Buller Gorge Swing Bridge“ und entscheiden uns für einen Besuch mit Rundgang durch den angrenzenden Park. Unser Nachlager schlagen wir heute auf der Hope Saddle Lookout auf.

 

Fahrstrecke: 229 km

Unterkunft: Stellplatz Hope Saddle Lookout/ only vehicle with self contained / kostenlos

Ausstattung: Sitzgelegenheiten und Toiletten vorhanden

 

  1. Tag (10.02.2018 – Hope/Golden Beach) ca. 24° wechselhaft Sonne später Regen

 

Sonnenaufgang im Gebirge und der Cache „GC1C8F - Hope (Nelson/Tasman)“. Unser nächstes Ziel ist der Golden Beach, aber es ist für die nächsten Tage Regen angesagt und die Fähre in 2 Tagen gebucht. Auf dem Weg zum Beach machen wir einige Cache Stopps, so auch an einem riesigen Holz Bullen „It's Laughable (Nelson/Marlborough)“. In Tapawera gibt es dazu noch ein zweites Frühstück. Im „The Country Kitchen“ sitz man sehr gut und ich mache meine Berechnungen für den Mysterie „GC7F55Q - Te Waharoa o Kahurangi (Tapawera)“. Auf dem Campingplatz angekommen geht es erst einmal ins Wasser, Wolken ziehen auf und für Abend ist Regen angesagt. Nach dem Abendessen noch eine Runde am Strand, wir finden nicht alle Caches aber bei „Selwyn Street Walkway (Nelson/Marlborough)“ sind wir erfolgreich.

 

Fahrstrecke: 149 km (Kerstin)

Unterkunft: Pohara Beach - Hollyday Park / 49$ mit Strom

Ausstattung: Dusche/WC/Küche/WiFi alles vorhanden und i.O.

 

  1. Tag (11.02.2018 – Golden Beach/Picton) ca. 20° Dauerregen

 

Es regnet schon die ganze Nacht und auf der Rückfahrt durchs Gebirge kommen noch Nebel und Sichtweiten unter 50 Metern auf einer recht kurvenreichen Strecke dazu. In Nelson trotz Regen keiner Stadtrundgang (EC – Nelson Rocks), einkaufen, Museumsbesuch und Besichtigung der Cathedral (Virtual – Piki mai). Am „Pelorus Bridge Cafe & Motorcamp“ erleben wir unseren ersten und einzigen Reinfall mit einem Campingplatz. Der Typ an der Rezeption will sofort 36$ für die Unterkunft und schickt uns dann auf die andere Seite des Fußes wo der Stellplatz für die Campervans wäre. Der Platz gefällt uns nicht Sanitäreinrichtung sind alle auf der Seite der Rezeption und man müsste bei strömenden Regen 300 Meter hin und her laufen. Geld gibt es nicht zurück wir fahren weiter. Es ist schon ziemlich spät und alle angefahrenen Plätze sind belegt. So kommen wir am Abend doch schon in Picton an.

 

Fahrstrecke: 235 km

Unterkunft: RSA Stellplatz / 10$ Spende werden erwartet

Ausstattung: nichts

Ausstattung: Dusche/WC/Küche/WiFi alles vorhanden und i.O.

 

  1. Tag (12.02.2018 – Picton/Wellington) ca. 28° sonnig

 

Vor der Fährüberfahrt haben wir noch etwas Zeit und wir sehen uns in Picton um. (GC23JEY - Coathanger Bridge) Ankunft in Wellington gegen 17.45 Uhr, es geht in östliche Richtung auf einen uns empfohlenen Campingplatz.

 

Fahrstrecke: 43 km (Kerstin)

Unterkunft: Catchpool Valley Caming Area / DOC Platz, Bezahlbehälter zerstört, es kommt auch kein Ranger um die Gebühr von 12$ einzusammeln, daher kostenlos

Ausstattung: Dusche / WC / Grillplatz alles i.O. und sauber

 

  1. Tag (13.02.2018 – Wellington/Porirua) ca. 28° sonnig

 

Heute geht es zum Cache Highlight in NZ überhaupt. GC46 - Geocache by Kevin Anderson (Wellington) wurde bereits im Mai 2000 versteckt und ist der älteste Cache Neuseelands. Eine kleine Wanderung führt den Fluß entlang über eine Hängebrücke zum Cache. Danach finden wir noch eine versteckt liegende Badestelle. Nach der Erfrischung geht es weiter ins Zentrum von Wellington. Wir besuchen den Mount Victoria (GCEE0 Virtueller Cache). Man hat einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt, den Flughafen und die gesamte Umgebung. Nach diesem Abstecher verlassen wir die Stadt und fahren bis nach Porirua. Der Platz ist ziemlich voll, aber wir finden gerade noch eine freie Stelle. Vor dem Abendessen geht es noch ein Stück über den Camborne walkway.

 

Fahrstrecke: 83 km (Kerstin)

Unterkunft: Ngatitoa Domain Camping, kostenlos

Ausstattung: Dusche / WC vorhanden, es Stück zu gehen

 

  1. Tag (14.02.2018 – Porirua/Wanganui) ca. 22° sonnig teilweise wolkig

 

Erstes Ziel am heutigen Tag sind die Dünen im Queen Elisabeth Park. An Wochenenden kann man hier mit einer historischen Straßenbahn durch den Park fahren. Heute ist es hier sehr ruhig und wir können in Ruhe u.a. den historischen Cache „GC38E - Cache Queen Elizabeth Park (Wellington)“ suchen. In Otaki verlassen wir den Highway 1 für eine Mittagspause. Kerstin möchte unbedingt durch ein paar Geschäfte schlendern. Zeit für mich ein paar Dosen zu suchen. Gut zu lösen und interessant ist der Kurzmulti „Te Rauparaha Memorial (Otaki)“. Da wir gelesen haben das Fahrten auf dem Whanganui River sehr schön sein sollen fahren wir bis in den gleichnamigen Ort der auch die älteste Maori Siedlung am Fluss ist. Besichtigung der Durie Hill mit wunderbarem Blick über Stadt und Umgebung. Die Anhöhe erreicht man vom Fluss aus u.a. durch einen langen Tunnel und einem Fahrstuhl aus dem Jahre 1919. Der Durie Hill überrascht mit dem EC - GC5NWER eines Owners aus der Heimat. Am Lake Victoria etwas abseits vom Zentrum erleben wir dann noch einen schönen Sonnenuntergang.

 

Fahrstrecke: 179 km

Unterkunft: Virginia Lake Freedom Camping, kostenlos

Ausstattung: Toiletten und Grillplatz in der Nähe

 

  1. Tag (15.02.2018 – Wanganui/ Pipiriki) ca. 28° sonnig

 

Im I-Side erfahren wir, dass die Bootstouren alle oberhalb des Flusses beginnen. Für die ca. 60 km bis dorthin sollten wir aber wenigstens 2h Fahrzeit einrechnen. Was sich dann auch bestätigte. Wir reservieren gleich eine Tour für den nächsten Tag. Auf Grund des Regens der vergangenen Tage steht noch nicht fest ob die Tour stattfindet. Danach sehen wir uns den Vormittag noch in dem recht netten Städtchen um. Den Cache „Majestic Square“ auf einem sehr belebten Platz müssen wir schon ganz schön suchen.

Die Fahrt den Whanganui entlang ist recht abenteuerlich, Sand- uns Schotterpisten die teilweise bis auf Fahrzeugbreite weggebrochen sind. Mit Campingplätzen sieht es sehr dünn aus. Der dem Bootsanleger nächstgelegenen Platz in Ranana gefällt uns nicht so richtig. Wir fahren auf gut Glück weiter auch wenn die App keine Stellplätze mehr anzeigt. Es war auch gut das wir diesen nicht genommen haben, den in der veranschlagten halben Stunde hätten wir es nie bis zur Anlegestelle geschafft. Wir haben Glück, den der Bootsbetreiber hat einen vollkommen neuen Campingplatz der noch nirgends verzeichnet war.

 

Fahrstrecke: 75 km

Unterkunft: Whanganui River Adventures Campground / 30$ im Stromanschluss

Ausstattung: Küche/Duschen/WC alles topp

 

  1. Tag (16.02.2018 – Pipiriki/ Whakapapa) ca. 30° sonnig

 

Der Tag beginnt 10.15 Uhr mit einer Jetboot Fahrt auf dem Whanganui River und einer 3 km Wanderung zur Bridge to Nowhere und von dort wieder zurück zum Boot. Nach 4,5 h sind wir wieder im Camp und es geht weiter bis nach Whakapapa mit meheren kurzen Stopps. Im Holiday Park bekommen wir gerade noch den letzten freien Platz. Da ich beiden geplanten Caches an der Bridge to Nowhere und dem Weg dorthin nicht gefunden habe, mache ich mich am Abend noch mal kurz auf und besuche „Bilbo Baggins“ (GC6J69E).

 

Fahrstrecke: 98 km (Kerstin)

Unterkunft: Whakapapa Holiday Park / 92$ im Stromanschluss für 2 Tage

Ausstattung: Küche/Duschen/WC/ überdachter Grillplatz alles i.O.

 

  1. Tag (17.02.2018 – Whakapapa) sonnig/Nachmittag Regen

Auto freier Tag. Wir unternehmen eine Tages Wanderung vorbei an den Taranaki Falls und dem Lower Tama Lake bis zum Tama Upper Lake. Dazwischen liegt auch der Cache „GC1WT8G - Tama Lakes (Central Plateau)“. Oben angekommen zieht es sich zusammen und es regnet bis kurz vor den Wasserfällen. Wir sind bis auf die Haut nass, aber bis wir am Campingplatz ankommen sind wir auch wieder trocken. Während Kerstin Wäsche wäscht und das Abendessen vorbereitet begebe ich mich noch einmal nach „Mittelerde“ und besuche „Frodo Baggins“, „Sam Gamgee“ und „Gandalf the Grey / the White“ alles Tradis in der Nähe des Camps.

 

 

  1. Tag (18.02.2018 – Whakapapa/Wharewaka) morgens bedeckt, dann sonnig

 

Nach dem Frühstück und der Abwasserentleerung geht es weiter. In Opotaka (GC6K6Z2) einem kleinem historischen Maori Dorfstandort machen wir den ersten Stopp. In Turangi versorgen wir uns mit Lebensmitteln und buchen über das Besucher Center ein Maori Tanzveranstaltung mit Hangi Essen. Unweit der Stadt verbringen wir den Nachmittag am Strand des Taupo. Da wir hier nicht über Nacht stehen dürfen fahren wir noch etwas weiter und finden am Five Mile Bay einen Stellplatz.

 

Der Cache, den Sie suchen, ist ein 1-Liter-Sistema

 

Fahrstrecke: 102 km (Kerstin)

Unterkunft: Five Mile Bay / Kostenlos

Ausstattung: nur eine Dixi artige Toilette vorhanden

 

 

  1. Tag (19.02.2018 – Whakapapa/Rangatira Park) erst sonnig, später etwas bewölkt

 

Vor dem Aufbruch besichtige ich noch Miss Piggys Makeup Kiste, und man lehrt dabei gleich noch die Pflanzen kennen, denn der Hinweis war „Manuka“. So jetzt ist klar wie die berühmte Pflanze aussieht. Zuerst machen wir einen Stopp in Taupo und danach geht es weiter bis zu den Huka Falls. Hier machen wir auch eine kleine Wanderung um den Cache GC931D - The Huka Falls (Bay of Plenty) aus dem Jahre 2002 und zwei weitere Tradis am Wanderweg zu suchen. An der Aussichtsplattform zum Wasserfall konnte dann auch noch die Infos für einen Earthcache notiert werden. In der Nähe am Waikato River schlagen wir unser Nachlager auf. Am Camp Ground ist auch eine Badestelle, die Strömung des Flusses ist aber ziemlich stark.

 

 

Fahrstrecke: 20 km

Unterkunft: Hipapatua Recreational Reserve/ Kostenlos

Ausstattung:

 

  1. Tag (20.02.2018 – Rangatira Park / Lake Okaro) erst sonnig, ab ca. 17.00 Regen

 

Heute sind wir sehr früh aufgestanden und haben erst auf halber Strecke Richtung Whakarewarewa irgendwo am Straßenrand gefrühstückt. In der Maori Village, können wir uns aber erst einmal frei bewegen, es gibt einen Flyer in Deutsch zu den einzelnen Objekten im Dorf. Wir müssen uns nur an die Zeiten für die Tanz- und Gesangsvorführung sowie das anschießende Hangi Essen halten. Vieles ist in den letzten Jahren kostenpflichtig geworden im Gebiet rund um die Maorisiedlungen, aber eine kostenlose Bademöglichkeit gibt es noch. Wir fahren in den Cerosene Creek, hier kann man kostenfrei im ca. 38° warmes schwefelhaltigen Wasser baden. Danach Besuch der Mud-Pools, das ist aber zu ungesund und zu heiß um hinein zu gehen. „Porridge Pot (Bay of Plenty)“ Wetter wird schlechter und es beginnt zu Regnen. Den Track durchs Wai-O-Tapu Geothermalgebiet ersparen wir uns, zu nass von oben und zu teuer. Am Lake Okaro finden wir einen kostenfreien Stellplatz. Kerstin geht trotz Regen noch im See baden.

 

Fahrstrecke: 124 km (Kerstin)

Unterkunft: Lake Okaro Campside / Kostenlos

Ausstattung: Toiletten, Duschen und Grillplatz vorhanden, nicht so guter Zustand

 

  1. Tag (21.02.2018 – Lake Okaro/Matamata) sonnig, vereinzelt Niederschlag

 

Der Tag beginnt für mich mit einer Runde um den See (GC7GMY1 und GC17N45). Hier liegen zwar noch zwei weitere Tradis, die ich aber nicht gefunden habe. Es ist noch alles recht feucht, aber die Sonne kommt raus. Auf Grund der Feuchtigkeit - Frühstück im Fahrzeug. Nur wenige Kilometer weiter, Wetter ist gut wir machen doch noch eine Wanderung durchs Vulkangebiet. Der Track durchs Waimangu Volcanic valley ist kostenpflichtig, da zahlen wir doch gleich ein paar Dollar mehr und können somit an einer Rundfahrt über den Lake Rotomahana teilnehmen. Wanderung ca. 2,5 h / Schiff 3/4h, Retour mit Bus im Eintritt enthalten. Abschluss mit dem Cache „Why Waimangu....(Bay of Plenty)“ Am Nachmittag kurzer Aufenthalt in Rotoura, danach geht es weiter nach Matamata. Hier können wir uns auf dem Parkplatz vor einem Backpacker Hostel abstellen und die Küche und Sanitäreinrichtungen mit nutzen. Am Abend noch kleiner Stadtrundgang, sehr viel los im Ort.

 

Fahrstrecke: 91 km

Unterkunft: Matamata Backpackers Hostel/ 30$

Ausstattung: Küche, Speiseraum, Sanitär alles i.O. incl. WLAN

 

  1. Tag (22.02.2018 – Matamata/Tauranga) sonnig, ein kurzer Schauer

 

Nicht weit vom Hostel entfernt am I-Side Center starten die Busse nach Hobbiton. 08.30Uhr fahren wir mit dem ersten Bus nach „Mittelerde“. Der Besuch des Filmsets ist nur mit Führung möglich. Gegen 11.30 Uhr sind wir zurück und wir verweilen noch etwas in Matamata. Kerstin Stadtbummel und Ich Cachetour. Zum Abschluss noch Besuch eines netten Hobbit Fan Cafes. Nach 16.00 Uhr treffen wir in Tauranga ein, zu dieser Zeit hat fast kein Geschäft mehr im Zentrum auf. Aber nach dem ich in Matamata bei der Cachesuche vollkommen erfolglos war finde ich hier im Zentrum wenigsten meinen Tagescache „Bravo! It's a Nano“. Wir machen das erste Mal Bekanntschaft mit Parkscheinautomaten. Ungewöhnlich für uns, man bezahlt und muss das Fahrzeugkennzeichen mit eingeben. Eine Quittung bekommt man nicht. Eine nette Politesse erklärt uns, dass sie mit ihrem Lesegerät die Fahrzeugdaten der parkenden Autos aufnimmt, geht alles über den Strichcode in der Heckscheibe, und dann sofort sieht ob bezahlt wurde und seit wann geparkt wird. Wir übernachten am Omanu Beach und haben einen schönen Sonnenuntergang.

 

Fahrstrecke: 78 km

Unterkunft: Stellplatz am Omanu Beach Surf Club/ kostenlos

Ausstattung: Toilette und Dusche am Surf Club (zwischen 20.30 – 06.00 Uhr geschlossen)

  1. Tag (23.02.2018 – Tauranga/Whangamata) sonnig

Als erstes geht es bis nach Te Puna in der Quarry Park. Ein alter Steinbruch als Kunstobjekt. Gelandet sind wir hier auf Grund des Caches GC30AB „Old Quarry (Bay Of Plenty)“ aus dem Jahre 2002. Der kleine Spaziergang war sehr schön und interessant, der Eintritt ist frei, Spende optional. Weiter geht es bis nach Waihi zur Besichtigung der „Martha Gold and Silver Mine“ (GC1G06V). Der Blick vom Rand der Mine in die Tiefe ist schon beeindruckend. In der Nähe des Stadtzentrums kann man auch noch ein altes Pumpenhaus besichtigen - GC21W6W „The Pumphouse“. Unser Nachlager schlagen wir am Strand von Whangamata auf. Sehr schöner Sandstrand und bei Ebbe kann man zu Fuß eine der vorgelagerten Inseln erreichen und auch einige Cache suchen. Für mich reicht es nur für „GC22Q26 - Island Treasure (Coromandel)“. Es wurde bereits dunkel und das Wasser beginnt schon zu steigen.

 

Fahrstrecke: 107 km (Kerstin)

Unterkunft: Wangamata Overnight Parking/ kostenlos

Ausstattung: Duschen und Toilette vorhanden

 

  1. Tag (24.02.2018 – Whangamata/Coromandel) sonnig

 

Vor dem Frühstück geht es erst einmal im Meer baden. Da wir am Hot Water Beach die Gezeiten beachten müssen und wir eigentlich in 3 Tagen in Auckland sein wollten beschließen wir schon heute bis nach Coromandel zu fahren. Auf dem Weg dort hin machen wir an unseren ersten Kauribäumen einen Stopp „GCA359 - Double Trouble“ der zu einem Zwillings Kauri führt.

In Coromandel erfahren wir etwas über eine recht interessante Eisenbahnstrecke. Dort fährt auf einer recht abenteuerlichen privat errichteten Strecke eine Schmalspurbahn den Berg hinauf. Oben hat man einen schönen Ausblick auf das Umland. Wir bekommen für 16.30 Uhr noch einen freien Platz. Vorher gehen wir auf Empfehlung des Campingplatz Inhabers noch sehr lecker Fisch essen. Am Abend unternehme ich noch eine kurze Wanderung ins The Kauri Block Revisit. (GC456BD).

 

Fahrstrecke: 140 km

Unterkunft: Tidewater Motel Coromandel / 40$ mit Strom

Ausstattung: Toiletten, Duschen, Küche alles in sehr guten Zustand

 

  1. Tag (25.02.2018 – Coromandel/Kaiaua) sonnig / heiß

 

09.00 Uhr ist heute Start, es geht die gleiche Strecke zurück bis zum Hot Water Beach. Als wir ankommen ist es schon sehr voll und wir haben natürlich die Schaufel vergessen. Kerstin findet aber ein Loch in das wir uns mit reinlegen können. Ist nicht so meine Sache, ich gehe lieber Dosen suchen. (GC3CCTW - Pohutukawa Grove Walkway). Wenn man hier schon ca. 1km vor der Ortschaft hält (Parkplatz vorhanden) und dort zum Strand läuft ist es vermutlich bedeutend leerer am Stand und das Erlebnis des heißen Wassers hat man dort auch noch. Eine Stunde heißes Wasser reichen und wir fahren weiter bis nach Tairua. Hier machen wir Mittag und danach ist etwas ausruhen und baden angesagt. Wir verlassen die Halbinsel und fahren Richtung Auckland bis nach Kaiaua. Nicht weit vom Stellplatz in Kaiauas Fisheries holen wir uns leckeren gebackenen Fisch.

 

Fahrstrecke: 201 km

Unterkunft: Kaiaua Boat Club/ Kostenlos

Ausstattung: öffentliche Toilette vorhanden, sonst nichts weiter

 

  1. Tag (26.02.2018 – Kaiaua/ Matapouri) sonnig / heiß

 

Das erste Ziel unserer Tour war eigentlich der Tradi „Dam Tourists (Auckland)“ in der Nähe eines Staudamms im Hunua Ranges Regional Park. Aber hier suchten wir vergeblich. Da unser Treffen für den heutigen Tag verschoben wurde können wir erst einmal Auckland ohne Stopp passieren.

Am Nachmittag besichtigen wir das Centrum von Whangarei mit dem Virtual GC7B7TH - Hundertwasser - Te Kakano und den AH Reed Memorial Park (GC2MRFC – A H Reed). Weiterfahrt bis nach Matapuori, recht einsamer Ort und der einzige Store hat geschlossen. Dafür sehr schöner Sandstrand, herrlicher Abend mit schwimmen im Meer.

 

Fahrstrecke: 314 km (beide abwechselnd gefahren)

Unterkunft: Matapouri Beach / Kostenlos

Ausstattung: öffentliche Toiletten und Duschen

 

  1. Tag (27.02.2018 – Matapouri/Lake Ohia) sonnig / heiß

 

Ich mache erst einen Morgenspaziergang am Strand, danach Frühstück. Als wir beim essen sind kommt die Ordnungsbehörde und macht uns und andere Camper darauf aufmerksam, dass wir falsch stehen. Der Stellplatz ist nur für vier Camper zugelassen, es stehen weit mehr da. Es gibt nur eine Belehrung und einen Flyer wo die nächsten Stellplätze der Gemeinde sind. Interessant war es wurde kein Camper aus dem Fahrzeug „getrommelt“ die Beamten haben immer gewartet bis sich die Insassen draußen gezeigt haben. Erster Stopp heute Kawakawa, der Wohnort Hundertwassersmit dem Tradi GC794JD - Hundertwasser's Gift. Danach geht es über eine Umleitungsstrecke an den geschichtsträchtigen Ort Waitangi. Die kostenpflichtige Besichtigung von Gelände und Museum ist nur mit einer Maori Show zusammen möglich. Der Besuch wurde mit Psst!--Here, Sign this Treaty! beendet. Unterwegs machen wir noch einen Stopp in einer fern des Highways liegenden Eisdiele einer Blaubeerfarm und später an einem goldenen Ei zu dem Virtual aus dem Jahre 2002 „GC8DD1 - Get Cracking (Northland)“ zu finden. Den Abend verbringen wir wieder an einem schönen Strand. An der nahe gelegenen Süßwasserlagune gibt es auch noch einen Cache „GC2N1MG - Cache Lagoon 16“

 

Fahrstrecke: 213 km (Kerstin)

Unterkunft: Tokwraubeach freedom Camp / kostenlos

Ausstattung: Irgendwo weit weg sollen Toiletten sein

 

  1. Tag (28.02.2018 – Lake Ohia / Opononi) sonnig, ein kleiner Regenschauer

 

Nach dem Frühstück und einem Bad im Meer geht es heute bei Zeiten los, wir wollen vor den Haupttouristenstrom am Cap Reinga sein. Dort treffen wir gegen 10.00 Uhr ein, der Parkplatz ist noch relativ leer. Die meisten Leute sind Radfahrer (MTB), die sich auf ihren Wettkampf vorbereiten. Das Cap warte auch mit zwei EC („The Meeting Point“ und „Sand“) einem Virtual (GC2423 - Te Rerenga Wairua) auf uns, alle nötigen Angaben konnte dabei gut ermittelt werden. Am Leuchtturm angekommen sind wir dort noch fast allein. Da hatten wir Glück, denn auf dem Rückmarsch zum Auto kommen uns die Menschenmassen entgegen, es sind einige Busse angekommen. Auf der Rückfahrt machen wir einen kleinen Umweg und besichtigen den Gumdiggers Park bei Waiharara. Nach einem Halt im Kauri Geschenkeladen in Awanui fahren wir weiter bis an die Westküste nach Opononi. Dazu nehmen wir die Route mit Fähre in Kohukohu. Abendessen auf Empfehlung in einem kleine Fischimbiss einige Meter vom Camp entfernt, es gibt Snepper.

 

Fahrstrecke: 329 km

Unterkunft: Opononi Beache Hollyday Park / 40$ mit Strom

Ausstattung: Toiletten, Duschen, Küche alles in sehr guten Zustand, der Platz wurde gerade in

Vertretung durch einen Schweizer geführt.

 

  1. Tag (01.03.2018 – Opononi / Auckland) wechselhaft

 

Unser erstes Ziel sind Tane Mahuta (GC4XV6H) der Lord des Waldes ältesten noch lebenden Kauri mit ca. 2300 Jahren und Te Matua Ngahere - Father of the Forest (GC223BA) der mit 16,41 Metern Umfang dickste lebende Kauri überhaupt, die Altersangaben schwanken hier zwischen 2000 bis 4000 Jahre. In Dargaville beobachten wir noch kurz das Treiben auf einem Rindermarkt, hier machen wir auch noch auf einem Parkplatz Mittag. Von dort geht es dann ohne große Stopps bis nach Auckland.

 

Fahrstrecke: 315 km (Kerstin)

Unterkunft: Privat / kostenlos

 

  1. Tag (02.03.2018 – Auckland)

 

Nachdem Frühstück fahren wir mit Isabell das Wohnmobil abgeben. Vom Flughafen fährt sie uns ins Hotel nach Auckland, wo wie unser Gepäck abgeben. Danach geht es noch gemeinsam ins Zentrum. Nach dem Mittagessen in einer Passage mit 20 oder mehr verschiedenen Asiatischen Küchen geht es auf den Sky Tower. Trotz des trüben Wetters hatten wir eine gute Sicht. Abendessen in einem Imbiss etwa 1 km vom Hotel entfernt.

 

Fahrstrecke: 35 km / Abgabe Nähe Flughafen

Unterkunft: Rose Park Hotel / über Booking reserviert 3 Nächte

Ausstattung: i.O.

 

 

  1. Tag (03.03.2018 – Auckland) sonnig/leicht bewölkt/trocken

 

Mit dem Bus geht es zum Mount Eden (EC - GC16BR7), eines der berühmtesten Wahrzeichen von Auckland. Als höchster Vulkan der Auckland-Landenge bietet er eine gute Aussicht über die Stadt und den Waitemata Harbour. Über einen ziemlichen Umweg geht es zu Fuß vorbei an GC542- Rock On Baby (Auckland) – den ich nicht finden konnte bis zur bekannten Einkaufsstraße der Queens Street. Am unteren Ende angekommen, geht es erst einmal in ein Cafe. Während Kerstin noch etwas im Cafe sitzen bleibt besichtige ich einen alten verlassenen Friedhof - GCRDCA „Forgotten Park (Auckland)“. Die Queen Street entlang geht es zurück ins Zentrum. Abend treffen wir uns mit Steffan und Lili zum Abendessen in einem Indischen Restaurant in der Glandstone Road. Hier gibt es viele verschiedene gut besuchte Gaststätte. Den Tisch hatte Steffan vorher bestellt.

 

  1. Tag (04.03.2018 – Auckland) sonnig

 

Heute fahren wir mit der Fähre nach Rangitoto Island. Unsere Wanderung über Lavagestein zum Kraterrand führt uns vorher noch durch die „Rangitoto Lava Caves“ (EC - GC19566). Da ich den Track aufzeichne können auch die Angaben für den Erthcache „Rangitoto - GC19A5N“ gut ermittelt werden. Am Kraterrand entlang geht es bis zur Rückseite wo auch der Tradi „GCHJBP - Bloody Red Sky“ aus dem Jahre 2004 gut zu finden war. Über einen kleinen Bogen, vorbei an der schönen Letterbox „GC5FCXM - The Wilsons at 2253“ geht es zurück zur Anlegestelle. Nicht ohne noch ein paar weitere Caches zu besuchen. Wir bummeln noch etwas zur die Häuserzeilen am Hafen und gehen dann ins Hotel Abend essen. Der letzte Abend.

 

  1. Tag (05.05.2018 – Auckland)

Am Morgen nach dem Frühstück machen wir noch eine kleine Runde durch den Rose Garten, gegenüber dem Hotel. Dabei konnten auch die letzte offene Koordinate und das Final für den Mysterie „GCKMCK - Station Pointer“ konnte ermittelt werden. Nur mit dem Finden klappte es nicht. Somit war unser Abreisetag, der einzige ohne Cache. Vielleicht sollte es so sein, dass wir noch mal wiederkommen. Das Taxi zum Flughafen mit 40$ (Verhandlungspreis) war recht preiswert.